Musik verbindet – aber wie genau? Ein Blick hinter die Kulissen der Musikschule
Shownotes
Die Entscheidung zwischen Schauspielerei und Musik, der Musikunterricht als Kunstform und die Leitung der Musikschule als Balanceakt zwischen Kultureinrichtung und Teil der Stadtverwaltung: In der 49. Folge unseres Podcasts unterhalten wir uns mit Michael Weigelt-Liesenfeld, Leiter der Max-Reger-Musikschule und Studienleiter des Fachbereichs Musik an der Volkshochschule Hagen, darüber, dass das Musizieren in fast jedem Alter möglich ist, Lieder, die ihn schon lange begleiten und darüber, dass Musik Menschen auf vielfältige Weise verbindet.
„Wir“ – das sind Michael Kaub, Stadtsprecher und Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit & Bürgerkommunikation der Stadt Hagen, und seine Kollegin und städtische Kommunikationsreferentin, Charlien Schmitt. Im Rahmen des Podcasts unterhalten wir uns in unserem Studio unter dem Dach der Villa Post regelmäßig mit Kolleginnen und Kollegen aus der Hagener Stadtverwaltung, um Euch ihre Arbeit – aber auch sie ganz persönlich – vorzustellen. Ihr möchtet mehr über unsere Arbeit erfahren und auf dem neuesten Stand des Hagener Stadtgeschehens bleiben? Dann schaut gerne auf der Internetseite der Stadt Hagen unter www.hagen.de oder auf unseren sozialen Netzwerken vorbei! Diese Folge hat Euch neugierig gemacht und Ihr möchtet mehr über die Max-Reger-Musikschule erfahren? Dann seid Ihr unter www.hagen.de/Musikschule genau richtig. Michaels Lieblingslied „Dodi Li“ findet Ihr auf allen Streamingplattformen Eurer Wahl.
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Transkript anzeigen
00:00:07: Faxen an der Folme.
00:00:07: Der Rathaus Podcast, der Stadt Hagen.
00:00:16: Ich
00:00:29: bin Charlene Schmidt.
00:00:30: Und ich bin Michaela Kaupp.
00:00:31: Wie
00:00:31: immer aus unserem kleinen Studio unter dem Dach der Villa Post.
00:00:33: Ja, und in diesem kleinen Studio haben wir heute Michael Weigelt-Liesenfeld eingeladen.
00:00:37: Michelle du bist Leiter der Max Regal Musikschule und machst auch Studienleitung im Fachbereich Musik der VHS.
00:00:42: Er nickt scheint alles so weit richtig zu sein?
00:00:45: Ist es richtig?
00:00:45: Ja ist es richtig!
00:00:46: Sehr schön mal Hand aufs Herz Michaela die Leute zum ersten Mal erfahren, dass du Musiker bist.
00:00:53: Wie oft ist es schon begegnet dieser Spruch?
00:00:55: Ah ja, Musikinstrument wollte ich auch mal lernen und ich habe auch mal drei Tage Gitarre
00:00:58: gespielt.".
00:00:59: Ja das kommt gerade bei Gitarren immer wieder mal
00:01:02: vor.
00:01:02: Das ist ein sehr beliebtes Instrument!
00:01:05: Und ich glaube viele haben Gitarrespielen gelernt.
00:01:09: da gibt's ja z.B.
00:01:10: von Peter Bursch die berühmte Gitarrentschule für jedermann ohne Noten lesen... schon sehr früh mit dem Gitarre spielen angefangen als sechsjähriger und dann irgendwann wieder aufgehört.
00:01:23: Und durch die Zeit so zwischen zehn und achtzehn habe ich mich auch selbst komponierten Liedern oder Improvisation so durchgeschlagen.
00:01:33: Und bis ich mich dann auf die Musikhochschule vorbereitet habe und dann wieder ernsthaft geübt hat, das ist so mein Werdegang.
00:01:40: aber die Gitarre hat eben hohen Freizeitwert kann man leicht überall hin mitnehmen und auch die verwandten Instrumente sind heute sehr beliebt ukulele zum Beispiel.
00:01:56: Was jetzt gerade schon gesagt werde gang.
00:01:57: also war für dich schon klar irgendwie dass es dich dahin führt wo du jetzt heute quasi gelandet bist.
00:02:02: oder gab's da doch noch irgendwelche Abwege?
00:02:04: Ja, es gab abwege.
00:02:06: Mein Mutter war im Theater und ich hatte auch ursprünglich vor eigentlich Schauspieler zu werden Und mich habe schon als kleiner Junge Als Statist am Essener statt Theater Ich komme aus Essen mitgespielt und das auch bis zum Alter vom siebzehn-achzehn Jahren ... auch konsequent gemacht, er hat auch kleinere Fernsehauftritte und Kinofilmen gibt's mit mir.
00:02:30: Was für ein Gefühl?
00:02:31: Ja das fünfte Gebot uns Helmut Berger hat da mitgespielt... So als Film wegfährt?
00:02:35: Ja!
00:02:36: Aber ist
00:02:39: schon etwas
00:02:43: länger hier.
00:02:44: Muss man nicht unbedingt gucken.
00:02:47: Ja, aber das war so ein Heimatfilm aus dem Ruhrpott.
00:02:50: Da ging es um einen Verbrecher-Gebrüderpaar, was in den dreißiger, vierziger Jahren bevor die Nazis eben die Macht übernommen haben dort die Gegend und um Essen unsicher gemacht haben.
00:03:03: Und der Film, der war so biographisch angelegt und ich habe einen der beiden Verbrechern als Jugendlichen gespielt.
00:03:12: Mein Deutschlehrer meinte, das wäre so genau die richtige Rolle für mich.
00:03:15: Das hat
00:03:16: man natürlich total gerne.
00:03:18: Aber das war jetzt tatsächlich ein Abweg mit dem ich nicht gerechnet
00:03:20: habe.
00:03:20: Ich auch nicht!
00:03:21: Aber sehr spannend.
00:03:22: Genau ja aber dann hast du doch irgendwie dich für die Musik entschieden eher?
00:03:26: Ja genau.
00:03:27: Und
00:03:27: wie ist es denn dann gekommen dass du auf einmal umgeschwenkt bist?
00:03:32: Oberflächlich ein bisschen die ganze Geschichte.
00:03:34: Also während der Produktion, ich war bei vier Zentretagen dabei, war das unglaublich spannend und ein sehr kollegiales Verhältnis mit den Schauspielern und der Technik allen, die beteiligt waren.
00:03:50: Und ich war ja auch noch ziemlich jung zu der Zeit, fünfzehn glaube ich war da gewesen.
00:03:57: Als das so Ende war brach das alles Auseinander, wir wurden noch mit so Luxuswagen aus der Zeit vor dem Lichtburgkino in Essen vorgefahren zum roten Teppich und durften da einmarschieren.
00:04:12: Und bei der Primärenfeier durften die Jugendlichen dann auch andere dabei gar nicht mehr dabei sein und das fand ich ziemlich enttäuschend.
00:04:22: Man macht sich ja dann gerade wenn man Ich war auch in der Theater geht zum Beispiel, man macht sich irgendwie Hoffnungen.
00:04:28: Da wird was draus und das geht irgendwie weiter und da war nix.
00:04:32: Und parallel dazu habe ich ja erzählt, hab ich sowieso immer auch schon Gitarre gespielt und das war dann das... Was ich dann eben weitergeführt habe weil ich eben so Kunst- und Kultur interessiert war.
00:04:45: jetzt und das waren die Sachen für mich Also es kam nicht für mich in Frage zum Beispiel, ich habe den Essen das Helmholtz Gymnasium besucht jetzt irgendwas technisch-naturwissenschaftliches zu studieren.
00:04:57: Mein Vater hätte das gerne gehabt.
00:04:59: damals war das auch noch so.
00:05:01: ja Brotlose Kunst ist das Musik und so weiter.
00:05:05: Ich hab dann der Volkwagen Hochschule in Essen vorgespielt und hatte auch bei dem Professorunterricht mein Vater hat ihn auch Wutschner mit angerufen was er sollte oder so könnte man ja kein Geld verdienen und so ein bisschen.
00:05:32: Das war ja dann offensichtlich nicht immer dein Traum.
00:05:34: Aber wie ist es denn dazu gekommen?
00:05:37: Ich habe ja dann studiert und als der... Vorvorregelleiter Herr Schröder, Leute gesucht hat eben gerade im Bereich Elementarmusik hatte ich mich da beworben.
00:05:50: Das war Ende der Achtziger also sieben Achtzig.
00:05:54: seitdem bin ich in Hagen an der Musikschule und ich habe eben im ersten Studiengang allgemeine Musikpädagogik elementar Musik- und Gitarre studiert Und da passt sich dann genau hier in das Profil, was die dann gesucht haben.
00:06:10: Das ist übrigens heute auch immer noch so ein Fachbereich Elemental Musik wo ein Fachkräftemangel herrscht und wo viele jetzt auch Lehrkräfte, die sich für den Lehrerberuf dann interessieren oder sonst wieder hinkommen einen Einstieg finden diesen Beruf und in die Institutionen Musikschule.
00:06:31: ich finde es ein bisschen schade weil Ja, später auch promoviert und die Musikpädagogik ist auch ein wichtiges Fach was man an der Schule braucht.
00:06:41: Und manchmal ist es so dass Leute sich bewerben oder zu uns kommen wollen ausschließlich künstlerische Interessen haben und wo es dann offensichtlich nicht gereicht hat für eine Solokarriere.
00:06:53: Und die sagen, ja okay da muss ich eben noch ein bisschen nebenbei.
00:06:56: unterrichten ist ja auch legitim.
00:06:58: Es kommt aber auch darauf an wie man jetzt dahinter steht und was man für ne Auffassung da übers Unterrichten hat.
00:07:06: Ich find's wichtig das ist gleich wichtig zu denken künstlerischen täglichkeit und man kann das auch so anlegen, dass Unterrichten eine kunst ist.
00:07:15: Wenn man die Schüler im blick hat, so vielfältig und so unterschiedlich auch an der musikschule.
00:07:20: wir unterrichten gruppen Großgruppen, Kleingruppen.
00:07:23: Wir sind an Schulen und wir haben Einzelunterricht
00:07:27: usw.,
00:07:27: man muss sich immer wieder auf was Neues einstellen und da kommt auch nie langeweile auf.
00:07:32: Und für diese verschiedenen Unterrichtsformen muss man natürlich auch etwas bieten können also einen Background haben an Möglichkeiten eben den Unterricht interessant zu gestalten zum Beispiel.
00:07:46: Wenn ich das so höre dann hast du glaube ich keinen typischen Arbeitsalltag.
00:07:50: Nein, nein.
00:07:53: Ich bin jetzt als Musikschulleiter auf so einer Zwischenstufe zwischen Verwaltung und Künstler- und Musikpädagogisch Unterrichte selber auch noch.
00:08:04: ich mache auch aktiv Musik.
00:08:06: Ich gebe keine Solo Konzerte mehr weil das sehr aufwendig ist in Hinblick auf Das übe Pensum aber da muss man schon jeden Tag mindestens drei Stunden üben um ein ganzes Gitarrenkonzert zum Beispiel klassischer Guitarist auf die Beine zu stellen.
00:08:22: und dann der große Bereich eben Verwaltung und Lenkung der Musikschule mit dem was so tagtäglich passiert.
00:08:30: Und da kann man sagen, dass es auch sehr interessant und sehr abwechslungsreich hat mit sehr vielen Menschen zu tun unterschiedlichen Menschen Künstletypen, Pädagogiktypen.
00:08:41: und gerade bei uns in Hagen ist das sehr vielfältig.
00:08:44: Das habe ich ja im Vorgespräch schon gesagt.
00:08:46: Wir haben zwölf Nationalitäten an der Musikschule, die von Lehrkräften, die dort unterrichten und das ist sehr vielfältig.
00:08:55: was passiert im Alltag.
00:08:57: Aber trotzdem müssen wir auch in der Spur bleiben, dass was die Stadt vorgibt und die äußeren Rahmenbedingungen sind in Hagen eben spezifisch anders als zum Beispiel in Bochum oder Köln oder so weil die Musikschulen eine kommunale Einrichtung ist davon abhängig ist, wie es der Stadt geht.
00:09:17: So ungefähr in Großen und Ganzen.
00:09:19: Und da gibt's eben Städte, denen gehts besser die haben dann auch mehr Geld und gehen auch neue Wege wie in Dortmund zum Beispiel und den Hagen ist halt ein bisschen anders, aber wir sind trotzdem... Wir machen das Beste daraus und wir haben auch dadurch dass wir im Bereich der VHS auch verankert sind Freiräume dort zu gestalten.
00:09:41: Und auch eigene Wege zu gehen.
00:09:43: bei uns liegt der Schwerpunkt mehr so im sozialen und im sonderpädagogischen Bereich.
00:09:49: Wir kümmern uns sehr um benachteiligte Menschen Schüler jüngere Schüler.
00:09:55: Das würde ich sagen, so über den Daumen ist der Schwerpunkt in Hagen.
00:09:59: Auf der anderen Seite hatten wir jetzt gerade Jugend musiziert, da haben wir auch einen Preis Träger gehabt und das ist eine tolle Anzahl.
00:10:09: Ich treffe mich mit denen zum Beispiel.
00:10:11: Ich möchte das auch fördern, dass wir auch neben der breiten Förderung eine Spitzenförderung haben unsere Leistungsträger ermutigen weiter dabei zu sein und sich anzustrengen.
00:10:23: manchmal bekommen die ja so einen Schub durch den Wettbewerb und danach flacht es wieder ab Und das muss auch zwischen dem Wett bewerben irgendwie weitergehen.
00:10:30: Wir haben ein zwei drei wirklich ganz ganz tolle Musiker Die auch auf internationaler Ebene Spiel und Musik haben.
00:10:41: Und der war jetzt ganz, ganz gut.
00:10:42: Ich
00:10:42: wollte grad sagen ich war auch gerade
00:10:43: kurz.
00:10:44: Ich hatte auf
00:10:45: jeden Fall drei
00:10:47: Fragen.
00:10:47: Möchtest du erst...ich fange mal an bei Kinder- und Jugendliche?
00:10:51: Weil häufig ist es ja das Alter wo man dann das erste Mal ein Instrument in die Hand bekommt oder was auch immer oder lernt.
00:10:58: Die Berührungspunkte da sind.
00:11:00: wie geht man denn jetzt konkret daran wenn man zum ersten Mal jemand so einen Schüler vor sich sitzen hat Was macht man da als erstes?
00:11:07: Du hast ja gerade gesagt, die Pädagogik ist schon sehr wichtig.
00:11:10: Wie geht man dann auf so ein Kind ein, so einen Jugendlichen?
00:11:13: Dass er nicht gleich wieder das Instrument an die Wand werft oder so.
00:11:18: Das kommt darauf an ob ich jetzt im Grunde fangen wir bei null an bis bis ins hohe Alter auch und wir haben Babygruppen zum Beispiel.
00:11:30: da kommen die ganz klein mit Bezugspersonen dahin Eltern oder Oma, Opa und da geht das weiter.
00:11:37: Musikkarten, musikalische Früherziehung, Grundausbildung oder je-Kids.
00:11:41: Da haben wir immer Gruppen und bestimmte Instrumente sollte man auch schon vor der Einschulung anfangen.
00:11:46: Das richtet sich ja jetzt an die Eltern.
00:11:50: Das heißt Klaviergeige diese Instrumentes sollte man möglichst schon mit vier oder fünf Anfang.
00:11:58: Es ist aber kein Hindernis, das später auch noch zu tun.
00:12:01: Aber dadurch... Das sind wichtige Entwicklungsphasen in denen die Kinder eben grundlegende musikalische Dinge lernen Melodie, Rhythmus und so weiter.
00:12:12: Und meine Mutter zum Beispiel, die hat mir viel vorgesungen früher als wir ganz klein waren.
00:12:18: Das sind so Sachen, die sind mir im Gedächtnis geblieben und haben wahrscheinlich auch meinen weiteren Werdegang geprägt.
00:12:28: die in der frühen Zeit des Musiklerns spielen, die Eltern auch eine ganz große Rolle.
00:12:33: Wie können sie das zu Hause unterstützen?
00:12:36: Manche können das ja nicht und wenn ich jetzt zum Beispiel im Einzelunterricht so einen kleinen Gitarrenspieler-Formel habe dann versuche ich möglichst schnell mit dem irgendwie ins Spielen zu kommen und viel läuft dort auch über den Gesang
00:12:52: z.B.,
00:12:53: dass wir einfache Lieder singen und dann entsteht automatisch So ein Spaß auch an der Sache.
00:12:59: Für die kleinen Kinder ist das sowieso unheimlich spannend und unheimig interessant, sie bringen sehr viel an intrinsischer Motivation mit.
00:13:07: Die wollen ja ihre ganze Umwelt erforschen und möglichst auch ganz körperlich Bewegung und Dinge, die sie auch als Ganzes, als ganze Persönlichkeit dann so ansprechen.
00:13:22: Und dem versuche ich dann auch im Unterricht gerecht zu werden.
00:13:26: Also die sitzen dann zum Beispiel nicht die ganze Zeit auf ihrem Stuhl und bekommen eine Note nach der anderen erklärt.
00:13:32: Gott sei Dank!
00:13:34: Sondern die klatschen und stampfen uns singen und bewegen sich im Raum Ich spiele, die bewegen sich zur Musik und dann kehren Sie wieder zum Instrument zurück und so weiter... profitiere dann auch von meiner elementar musikpädagogischen Ausbildung.
00:13:50: Du hast vorhin die Eltern angesprochen, weil Eltern denke ich gibt es auch übermotivierte Eltern wo du denkst das Kind kann jetzt aufhören zu spielen, weil das bringt eh nichts.
00:13:57: aber die Eltern möchten dass das Kind unbedingt weiter spielen?
00:14:00: Das
00:14:00: Kind möchte vielleicht eigentlich gar nicht.
00:14:01: Zum Beispiel auch
00:14:02: das genau!
00:14:03: Das
00:14:04: ist natürlich schade.
00:14:04: ich selber hab's eigentlich noch nicht so erlebt.
00:14:08: mag daran liegen, dass ich auch nicht ein Lehrer bin der so sagt einen Kind oder Jugendlicher profitiert gar nicht von Musikunterricht.
00:14:16: Selbst wenn die nicht viel üben.
00:14:18: meiner Meinung nach bringt das ein Gewinn weil die Musikstunde wird dann irgendwo auch zu einem wiederkehrenden Faktor im Leben dieser Jugendlichen wo die vielleicht in bestimmten Altersphasen über bestimmte Dinge einfach erzählen wollen und auf der anderen Seite zur Ruhe, kommt sich mit ihrem Körper beschäftigen.
00:14:40: Mit den Händen musizieren ist ja so eine Tätigkeit die den ganzen Menschen anspricht und heute gibt es sehr viel Ablenkung und sehr viel vorverdautes Wissen
00:14:51: und Kultur
00:14:53: über Handy usw.
00:14:56: Das ist einerseits für uns eine Konkurrenz andererseits auch schön wenn sie zum Beispiel sich selber Sachen beibringen.
00:15:03: Man kann als Musiklehrer heute zum Beispiel im Unterricht nicht mehr alle Musikstile abbilden, weil das alles über YouTube vorhanden ist und da gibt es sehr viel Lehrmaterial wo die auch zum Selbstlernen sich dann... Aber der Lehrer Also dieser Face-to-Face Unterricht ist ganz wichtig, dass wir das ergänzen als Musiklehrer unterzeigen.
00:15:22: Aber wir waren ja noch bei den Kindern gewesen und den übermotivierten Eltern.
00:15:29: Und die gibt es auch gerade auf der Wettbewerbsebene denke ich mal... Wie gesagt, bei mir ist das noch nicht so vorgekommen.
00:15:36: Es eher so dass die Eltern das so mitlaufen lassen und ich versuche die Eltern dann auch anzusprechen um zu sagen es ist ganz wichtig dass sie dem Kind dann auch Aufmerksamkeit schenken gar nicht so zum üben zwingen sondern einfach mal zwischendurch fragen ob es nicht Lust hat, mal vorzuspielen werden.
00:15:57: Die Mutter irgendwas anderes macht oder der Vater und das motiviert die Kinder.
00:16:02: Die merken dann auch dass er ein Interesse ist an dem was das Kind tut.
00:16:06: Das fällt den Kindern nicht leicht.
00:16:08: also gerade wenn es schwieriger wird jetzt bei meinem Instrument zum Beispiel bei der Gitarre ist es schwierig wenn die Merken so oh da gehört eine gewisse Kraft in der linken Hand zu die Töne runterzudrücken tut manchmal weh und so weiter.
00:16:22: Da gibt es eben auch Methoden, das entsprechend kleinschrittig aufzubauen, dass die Motivation nicht verloren geht.
00:16:29: So ist das mit den Eltern.
00:16:32: Aber ohne Eltern geht's eben nicht.
00:16:39: Wettbewerbsteilnehmerinnen, Teilnehmer sind die Kinder.
00:16:41: Dann müssen die Eltern ja auch die Kinder irgendwie begleiten nach hinten
00:16:45: fahren.
00:16:46: Ja quasi wie beim Sport halt.
00:16:49: Muss ja nicht jeder irgendwie ein Instrument lernen.
00:16:53: Das wollte ich auch noch sagen ist wenn die Kinder dann aufhören nach zwei Jahren das ist ja auch okay.
00:16:59: Wenn sie dann entdecken machen Fußball macht viel mehr Spaß.
00:17:02: Aber es geht vieles auch nebeneinander.
00:17:04: und gerade eine ganz interessante Sache ist, finde ich das zum Beispiel die besonders erfolgreich sind.
00:17:11: Jungen musiziert teilnehmen auf Bundesebene oder... ... auch international, dass die vielfältige Interessen haben.
00:17:17: Die sind jetzt dann nicht nur so... Man denkt dann immer, die haben ja nur von morgens bis abends Musik im Kopf?
00:17:22: Nein!
00:17:24: Da gibt es Untersuchungen zu... Die haben auch soziale Kompetenzen und interessieren sich für andere Sachen usw.
00:17:33: Ja, ich glaube die Freiwilligkeit ist wahrscheinlich einfach wirklich das Wichtigste.
00:17:35: Also dass es eine Leidenschaft ist und nicht irgendwie noch ne Last.
00:17:38: Ich würde ein Stück zurückspringen wollen wenn das okay ist.
00:17:41: Was ist von der Vielfältigkeit der Musikschule gesprochen?
00:17:44: Jetzt haben wir ganz viel über Gitarre gesprochen was ja total logisch ist.
00:17:46: aber vielleicht wäre es irgendwie schön wenn du uns ein bisschen aufmalen könntest was jetzt denn die Musikschulle überhaupt anbietet für alle also was man bei euch lernen kann.
00:17:53: Ja ich hatte ja vorhin schon gesagt Wir haben ein ganz umfangreiches Angebot an frühen Kindesalter bis eben Klavier, es gibt Klavierkurse als Vorbeugung für Demenz.
00:18:08: Da haben wir zum Beispiel ja weil man auch festgestellt hat irgendeine Bewegung der Finger hat.
00:18:14: also eine Beschäftigung der Musik mit Musik hat positive Auswirkungen auf die kognitive Fähigkeit und man kann ja bis ins hohe Alter hinein auch noch, gerade was das Musiklernen angeht viele Dinge lernen.
00:18:31: Und da bleibt man einfach frisch.
00:18:34: aber das ist ja nur eine Sache.
00:18:37: Ich glaube dass wir den Rahmen dieses Podcasts... Du rennst gut!
00:18:41: Wenn ich jetzt alles erzählen wollte was es so gibt.
00:18:44: Wir haben wunderbar schönen Flyer dazu gemacht.
00:18:48: Was die Angebote an der Musikschule betrifft.
00:18:53: Fachbereiche nennen, also wir haben Rock-Pop-Fachbereich mit Jazz.
00:18:58: Also das ist die Big Band und viele Rock & Pop-Bands für alle Altersgruppen.
00:19:03: Und dann haben wir den Fachbereich Sonderpädagogik Musiktherapie auch und da haben wir integrative Bands aber auch eben Einzel- und Gruppenstunden und musiktherapeutische Angebote.
00:19:17: Dann in großem Fachbereich Elementarmusik ... den ganzen Dingen, die vorwiegend im vorschulischen Alter passieren.
00:19:25: Gruppenangebote... Wir haben dem Orchesterbereich,... wir haben ein großes Musikschullorchester in dem... Ein Line-Orchester in der auch einige Lehrkräfte mitspielen,... wo auch regelmäßig Konzerte stattfinden mit dem... der Sinfonieorchester, der Max Räger Musikschule Unterleitung von Udo Hadelmeier und demnächst im Unitiro Watahiki.
00:19:50: Da sind wir auch froh dass jetzt so ein Übergang stattfindet und der Unitero macht das wirklich ganz klasse!
00:19:58: Ich habe schon ein paar Dirigate jetzt gesehen und Aufführungen und das wird so weitergehen... Das ist eine Besonderheit, dass eine Musikschulle so ein großes Orchester hat mit sechzig Leuten.
00:20:11: Ja, wir sind am neunten Fünften auch mit dem Symphonierorchester der Stadt Hagen in der Stadthalle und haben da ein gemeinsames Projekt.
00:20:20: Da ist auch noch das Schulorchester, der Hildegardischschule mit dabei und aus Isalon auch noch einen Schulorchester.
00:20:28: Und da spielt zum Beispiel auch unser Orchester.
00:20:33: Dann haben wir im Fachbereich natürlich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsplanung Weil ich finde es auch wichtig, dass die Schüler oder das überhaupt Trend heute mit Community Music, dass wir rausgehen in die Stadt und überall präsent sind auf Bühnen.
00:20:50: Ja für die Bürger auch einfach ein kulturelles Angebot machen und für die Schüler ist das eine wichtige Erfahrung eben nicht nur im eigenen Kämmerchen zu sein sondern auch draußen was zu machen.
00:21:00: Jetzt wen habe ich noch vergessen?
00:21:05: Ach ja, dann haben wir den Fachbereich Jekitz.
00:21:07: Der ist ganz wichtig!
00:21:09: Jekits gibt es seit Jahrzehnten seit dem Kulturhauptstadt hier ein Essen und ist heute langfristig angelegte Sache.
00:21:20: vom Land da fließen viele Gelder eben dass wir als Musikschule in die Schulen gehen können.
00:21:26: Hier im Hagen sind zehn Grundschulen beteiligt und zwei Förderschulen, die wir dann quasi bespielen.
00:21:32: Jäkitz heißt also eine ersten Klasse.
00:21:34: zum Beispiel Klassenübergreifend bieten wir so eine Art Instrumentenkaustell an wo die Kinder dann die verschiedenen Instrumente sehen und ausprobieren können.
00:21:46: Und dann können die von der zweiten bis vierten Klasse eben Instrumente in Gruppen erlernen, und darüber hinaus gibt es auch Angebote Jekets Singen- und Tanzen.
00:21:55: Wir haben auch an zwei Schulen einen Tanzlehrer, der dort hingeht und mit den Kindern regelmäßig tanzt und das auch zur Aufführung bringt zum Beispiel.
00:22:05: Das ist der Fachbereich Jekeths.
00:22:13: Wir werden auf jeden Fall natürlich auch wieder in den Show Notes einfach auf eure Seite verlinken.
00:22:17: Er kann auch jede und jeder einfach noch mal vorbeischauen und einmal durchlesen, was da noch alles hintersteckt.
00:22:22: So machen wir das!
00:22:24: Du hast jetzt gerade das wirklich... sehr vielfältige Angebote, wenn ich das höre.
00:22:28: Also zum Beispiel ist es auch für Menschen mit Demenz oder drohender Demenz.
00:22:31: Das Angebot kannte ich jetzt persönlich auch noch gar nicht.
00:22:34: Wenn jetzt Leute überlegen sei's jetzt Eltern oder ältere Menschen so wie ich überlegen vielleicht doch im hohen Alter ein Instrument zu erlernen Wie kannst du denn den Leuten dann die Scheune nehmen überhaupt auf euch zuzugehen?
00:22:46: Die Leute müssen natürlich irgendwo von selber Irgendwo die Motivation mitbringen.
00:22:51: Oft ist es ja so, dass sie in der Kindheit dann schon mal irgendwas gelernt haben und dann erwacht irgendwann wieder das Interesse wenn vielleicht die Karriere gefestigt ist im beruflichen, sodass ein bisschen mehr Zeit ist oder vielleicht noch später als Rentner.
00:23:07: diese Gruppe der Erwachsenen ist für allgemein für Musikschulen sehr sehr wichtige Zielgruppe und das ist auch gut so, weil vorhin sagte ich ja schon dem steht ja nichts im Wege.
00:23:21: Also es gibt ja die unterschiedlichen Instrumente und einige sind auch sehr gut geeignet dass man zum Beispiel im fortgeschrittenen Alter damit anfängt.
00:23:30: aber oft ist es so, dass die Eltern die zu uns kommen schon in der Kindheit haben schon mal Klavier gespielt oder Gitarre gespielt oder singen zum Beispiel.
00:23:44: Wir haben auch einen Chor an der Musikschule, das ist etwas was jeder zu jeder Zeit irgendwie anfangen kann und man braucht halt ein bisschen Zeit dafür.
00:23:56: Dann muss man eben gucken, wie es passt so in den Alltag da.
00:24:01: Ich frage jetzt nochmal kurz nach, weil's mich interessiert Musikinstrumente die man auch im höheren Alter noch gut erlernt haben welche wären das
00:24:08: denn?
00:24:08: Das ist aber wirklich interessierend.
00:24:09: Ja bin
00:24:09: ich jetzt auch ja.
00:24:11: Merkt man oder?
00:24:13: Klavieren geht auf jeden Fall Das hatte ich schon gesagt.
00:24:18: Mit Violine wird es ein bisschen schwieriger, bevor man eben von der Intonation her und von der Körperhaltung am Instrument da was machen kann.
00:24:27: aber Schello zum Beispiel ist gut geeignet Weil das von der Größe her eben auch der erwachsenen Hand dann und von der Körperhaltung entgegenkommt.
00:24:37: Gitarre ist auf jeden Fall, und ukulele sind zwei sehr schöne Instrumente.
00:24:41: Ukulele wird ja auch auf den Gruppen gespielt, dass man mit drei oder vier Leuten zusammen ist... Ja, einfach so einen regelmäßigen Punkt hat wo man die anderen trifft und zusammen übt.
00:24:52: in der Gruppe macht das sowieso viel mehr Spaß weil man sich gegenseitig motiviert.
00:24:59: Wir haben ja leider nur immer eine Musik schon in der Woche.
00:25:04: Gerade für die Jüngeren auch müsste man eigentlich mehr, zweimal vielleicht in einer Woche Musikunterricht haben.
00:25:10: Das ist ein langer Zeitraum und in den Schulferien zum Beispiel unterrichten wir nicht und dann entstehen so Lücken.
00:25:16: aber um einen Musikinstrument zu lernen muss man dranbleiben das ist das Wichtigste und Geduld mit sich haben.
00:25:23: Dann geht eigentlich alles Okay, immer geduldig!
00:25:25: Vielleicht
00:25:26: muss ich das doch noch mal anwählen, also ein bisschen was kann ich ja aber...
00:25:28: Vielleicht bräuchte auch mehr Geduld hier.
00:25:30: Wahrscheinlich,
00:25:31: dass es
00:25:33: daran scheint als Meister Qualität, die man es heute so schnell mit allem verbunden und fragt die KI zum Beispiel oder die KI komponiert.
00:25:42: Dann macht er alles Mögliche heute.
00:25:44: aber da wird man so auf basische Fähigkeiten irgendwie zurückgeworfen wieder dass man Geduld haben muss.
00:25:52: man muss mit seinem Körper und mit seinen Fingern eben in Übereinstimmung kommen und sowas hat auch irgendwo ein bisschen was Meditatives.
00:26:01: Und gleichzeitig bringt es auch Spaß, wenn ich im Orchester oder in der Band spiele.
00:26:05: Also Peter Fischer macht ja bei uns einige Rock-Bands mit älteren Bewusst, ältern und die haben auch regelmäßig Auftritte zum Beispiel und die erreichen da auch einen tolles Niveau.
00:26:19: Die sind auch bei unserem Sommerfest am vierten Juli Da haben wir abends eben auch ein Rock Festival auf dem Elbersgelände.
00:26:28: Die Musikschule ist ja da hinten, Frankfurter Straße sind wir verortet und wir spielen dann mal den großen Festen eben das Gelände hinten in der Musikschul- und um die Musikschulle herum und das fängt am Vormittag an mit den Jüngeren.
00:26:45: Den ganzen Tag gibt's dann eben Programm ohne Eintritt.
00:26:48: Das macht ihr jedes Jahr?
00:26:49: Jedes Jahr findet das statt.
00:26:51: Ja, direkt schon mal in den Kalender eintragen.
00:26:53: Ich nehme tatsächlich auch die Gitarrenne in die Hand wenn ich sehr entschleunigt bin.
00:26:56: also dann habe ich auch dann die Musik.
00:26:57: Sehr
00:26:59: schön!
00:27:00: Man kann dann so ein bisschen runterfahren.
00:27:01: Auf jeden Fall.
00:27:04: Erstens wegen der Veranstaltung und auch, dass ihr versucht die Schülerinnen und Schülern nach draußen zu bekommen.
00:27:08: Gibt es da so Projekte auf die du so richtig stolz bist oder die so richtig gut ankommen?
00:27:11: Oder haste vielleicht sogar noch was, was du gerne machen möchtest also irgendwie in Zukunft noch?
00:27:15: Da
00:27:15: hatte ich ja gerade schon gesagt wir haben zum Beispiel diese Feste, die sind eher Stadtteil bezogen.
00:27:21: Wir gehen aber auch in die Stadt rein.
00:27:23: Wir hatten zum Beispiel dieses Vivaldi-Projekt im letzten Jahr wo wir Straßenmusik gemacht haben.
00:27:30: werden wir auf jeden Fall weiterverfolgen auch, dass wir einfach in die Stadt reingehen und spontan Musik machen mit unseren Schülern auf der Straße und an öffentlichen Plätzen.
00:27:40: Und auch die Leute einladen einfach mitzuspielen.
00:27:43: das ist so der Gedanke von Community Music, also Leute zu gewinnen einfach und man braucht da gar nicht viel große musikalische Vorkenntnis.
00:27:54: Singen und irgendwie auf einer Trommel ein Rhythmus spielen das kann jeder und wer das nicht kann und einen Bezug zum Musik hat der tanzt eben.
00:28:08: Irgendwas wird gefunden.
00:28:12: Rein in die Stadt!
00:28:13: Ja sehr schön
00:28:14: Schalini, ich guck so ein bisschen auf die Uhr.
00:28:18: Ich hab so eine private Frage aber ich weiß nicht ob du sowieso thematisch ne Frage hast.
00:28:22: dann machen wir die... Nee
00:28:23: alles gut!
00:28:23: Kannst dich gerne umgehen?
00:28:24: Das ist gerade schon so ein bißchen gesagt.
00:28:26: Entspannung das entspannt wenn man den Instrument in die Hand nimmt.
00:28:30: was entspannt dich dem persönlich?
00:28:31: mehr Musik hören oder selber Musik machen und was für Musik hörst du
00:28:36: eigentlich?
00:28:43: Also ich bin stilistisch nicht festgelegt.
00:28:45: Ich höre klassische Musik und durch meinen älteren Sohn bin ich auch öfter im Theater Münster, der arbeitet da nämlich als Korruptitor.
00:28:54: Musiktheater finde ich ganz spannend.
00:28:57: zum Beispiel und private Hören... Ich mache ja Spiel selber in einer Klesmergruppe.
00:29:06: Das ist also die Musik der Ost-Jude, diese Klesmermusik ist eine folkloristische Musik eben aus den verschiedenen osteuropäischen Ländern und dadurch dass die Juden über die ganze Welt verstreut waren findet sich in dieser Musik stilistisch sehr viel.
00:29:23: es ist ein sehr große Vielfalt vorhanden.
00:29:28: wir haben also Musik von Balkan, Osteeuropa Und wir haben auch Swing-Nummern aus Amerika.
00:29:36: Diese Sachen, die finde ich also ganz spannend das selber zu spielen und Auftritte zu haben.
00:29:41: Das ist dann Musik, die mich privat interessiert und griechische Musik mag ich sehr gerne, also weil ich ein Griechenland-Fan bin.
00:29:50: Ich fahre oft nach Griecheland und lerne auch griechisch zur Zeit.
00:29:54: Das ist nicht so einfach!
00:29:58: Macht aber sehr viel Spaß und das gefällt mir sehr gut.
00:30:04: Musik muss einfach sein für den Menschen zugänglich und da spielt es gar keine Rolle, was ist das überhaupt?
00:30:12: Welche Qualität steckt dahinter.
00:30:14: Das ist für mich erstmal wichtig dass die Menschen sich durch Musik angesprochen fühlen und so ähnlich gehe ich auch daran.
00:30:20: dann bin ich stilistisch nicht festgelegt.
00:30:22: wenn ich klassische Musik höre und sie spricht mich an Bleibe ich dabei oder wenn es zum Beispiel Jazz ist, oder Blues was ich auch sehr gerne mag.
00:30:31: Da gibt's auch Dinge die gehen sehr direkt und andere sind vielleicht ein bisschen langweilig so.
00:30:38: Aber ich denke mal das ist so ein reicher Schatz den man da hat.
00:30:42: Musik gehört ja zu den Urbedürfnissen des Menschen, sich zu äußern und so weiter.
00:30:48: Mittelalterliche Musik.
00:30:49: Wir haben übrigens auch eine alte Musikaussoundung.
00:30:53: Die Vielfalt deutlich!
00:30:56: Das hört überhaupt
00:30:57: nicht aus.
00:30:58: Apropos...
00:31:00: Es sprudelt.
00:31:02: Dann aber ist ja auch eine Leidenschaft hier, das ist ja völlig verständlich.
00:31:07: Ich würde gerne diese guilty pleasure Frage stellen.
00:31:09: Ich erkläre es natürlich auch kurz, gibt's denn so ein Song?
00:31:13: Den
00:31:13: du vielleicht auch immer nur heimlich hörst oder den du unter der Dusche mit singst?
00:31:17: oder also das muss auch gar nichts unangenehmes sein, aber einfach ein Lied was dich immer begleitet hat und was vielleicht in deinem Leben präsent ist.
00:31:24: Wie so'n roter Faden, meinste?
00:31:26: Ja!
00:31:28: Ist wie das Lieblingskind, ne?
00:31:29: Schwierig.
00:31:29: Das ist eine schwierige Frage.
00:31:30: Könnte ich auch nicht beantworten bin ich ehrlich.
00:31:33: Da gibts einen... Jüdisches Lied in hebräischer Sprache, das heißt Dodili und der Text ist aus dem hohen Lied der Liebe.
00:31:43: Und das hat so eine eingehende Melodie und so eine Intensität.
00:31:49: Das ist also was mich sehr berührt und begleitet.
00:31:54: Wenn ich für mich selbst unter wie ich spinne zum Beispiel dann fallen mir viele Melodien ein und singen auch vor mich hin.
00:32:01: aber dieses Lied z.B.
00:32:02: ist da ein sehr schönes.
00:32:06: Wir würden das, glaube ich auch mal in unseren Shows, wir suchen das raus
00:32:09: oder so?
00:32:09: Ich würde es mir auf jeden Fall auch mal anhören.
00:32:10: Denke auch viele von unseren Hörerinnen möchten sich das auch
00:32:13: mal anheben.
00:32:14: Ja.
00:32:15: Hast du noch eine Frage, die dir unter den Nägeln bereitet?
00:32:17: Ich hätte wirklich noch einige Fragen
00:32:19: aber
00:32:20: mit dem Blick auf die
00:32:21: Uhr... Wir
00:32:21: sind etwas über die Zeit, haben ja mal bisschen Spielraum.
00:32:25: Soll ich dann die letzte Frage schon stellen?
00:32:27: Dann haben jetzt tatsächlich nochmal ein bisschen Platz.
00:32:29: auch Die letzte Frage ist bei uns immer an den Gastgericht und wir würden dir gerne den Raum geben, um noch was zu nennen, das wir vielleicht gar nicht gefragt haben.
00:32:37: Also wenn du jetzt noch etwas loswerden möchtest, was wir dich nicht gefragt habe, ist jetzt deine Chance!
00:32:43: Ja ich fand die Fragen sehr motivierend gerade was den Einstich angeht und die Gesprächsführung war sehr schön hier.
00:32:51: Ich
00:32:52: hab mich wohl gefühlt und denke viel, viel erzählen und ja vieles ist jetzt noch nicht gesagt worden.
00:33:04: Vielleicht kann man einfach nur nochmal nach draußen in die Runde der Menschen, Interesse an Musik spüren und sich nicht so richtig trauen, hier nochmal aufrufen.
00:33:19: Traut euch!
00:33:20: Macht das einfach mal.
00:33:22: in jedem Alter ist das noch eine schöne Erfahrung.
00:33:25: Und das ist was Besonderes, was die Stadt durch die Musikschule ihren Bürgern hier bietet und nimmt die Gelegenheit einfach wahr und wir freuen uns wenn das wahrgenommen wird, dann ist das auch für uns ein gutes Signal weiterzumachen und sicherlich auch für die Stadt eine Rückmeldung.
00:33:45: Musik ist wichtig für die Menschen in Hagen.
00:33:48: Und egal welche Kultur und welche Stilrichtung – da spielt keine Rolle!
00:33:52: Musik verbindet und das ist der Kit, der uns zusammenhält.
00:33:57: Ein sehr schönes Schlusswort.
00:33:58: Wirklich?
00:33:59: Musik, die uns verbindet.
00:34:00: Ja.
00:34:00: Was sollen wir da noch sagen, Charlene?
00:34:02: Außer vielen Dank Michael, dass du heute da warst.
00:34:05: Danke für deine Zeit.
00:34:06: Hat uns viel Spaß gemacht.
00:34:07: Bis dann, tschüss!
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